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Vater und Sohn im Einsatz: Warum bei MAAS jeder mit anpackt

Ein Familienunternehmen erkennt man nicht am Namen auf dem Briefkopf. Man erkennt es daran, wie miteinander gearbeitet wird.

Bei MAAS gehören Entscheidungen im Büro genauso zum Alltag wie der direkte Einsatz in der Halle. Wenn neue Anlagen eintreffen, Komponenten demontiert werden oder ein größerer Bestand verarbeitet werden muss, wird nicht lange darüber diskutiert, wer dafür „zuständig“ ist.

Dann wird angepackt.

Das Foto zeigt genau so einen Moment: Senior und Junior gemeinsam an einer angelieferten Anlage, mitten in der Demontage und zwischen den technischen Komponenten, mit denen wir uns jeden Tag beschäftigen.

Kein gestelltes Motiv und kein Termin für die Kamera – sondern ein ziemlich typischer Ausschnitt aus unserem Arbeitsalltag.

Familienbetrieb bedeutet für uns mehr als eine Unternehmensform

MAAS ist über viele Jahre gewachsen. Mit größeren Lagerflächen, mehr Mitarbeitern, internationalen Kunden und immer umfangreicheren Ankaufsprojekten hat sich vieles verändert.

Eine Sache ist geblieben:

Die Nähe zum täglichen Geschäft.

Wir möchten wissen, welche Ware bei uns eintrifft. Wir wollen verstehen, was in einer Anlage verbaut ist. Und wir möchten selbst sehen, welche Komponenten sich für eine weitere industrielle Nutzung eignen.

Gerade in unserem Geschäft lässt sich vieles nicht ausschließlich aus Tabellen, Fotos oder Artikelnummern heraus beurteilen.

Manchmal muss man eine Anlage vor sich haben, eine Baugruppe ausbauen oder gemeinsam überlegen, wie sich eine Position am sinnvollsten weiterverarbeiten lässt.

Und genau dafür sind wir gerne selbst in der Halle.

Senior und Junior – zwei Generationen, ein gemeinsamer Blick auf Technik

Zwischen zwei Generationen liegen unterschiedliche Erfahrungen.

Auf der einen Seite jahrzehntelange Praxis im Handel mit Industriekomponenten, ein gutes Gespür für Technik und die Erfahrung aus unzähligen Ankäufen.

Auf der anderen Seite neue Ideen, digitale Prozesse, internationale Vermarktung und der Blick darauf, wie sich das Geschäftsmodell weiterentwickeln lässt.

Im Alltag verschwimmen diese Grenzen allerdings schnell.

Wenn eine Anlage demontiert wird, geht es nicht um Senior oder Junior. Dann geht es darum, gemeinsam zu erkennen:

  • Welche Komponenten sind verbaut?

  • Was lässt sich sinnvoll demontieren?

  • Welche Baugruppen gehören zusammen?

  • Welche Teile sind weiterhin industriell nutzbar?

  • Was muss dokumentiert und eingelagert werden?

  • Wo steckt noch technischer Wert?

Genau dieser Austausch zwischen Erfahrung und neuen Perspektiven ist für uns ein wichtiger Teil des Familienunternehmens.

Jeder packt mit an

Mit wachsender Unternehmensgröße verändern sich zwangsläufig Aufgaben und Verantwortlichkeiten.

Trotzdem soll bei MAAS niemand den Bezug zu dem verlieren, womit wir unser Geld verdienen: Industriekomponenten und technische Bestände.

Deshalb gehört es für uns dazu, auch selbst einmal:

  • einen Motor zu bewegen,

  • ein Typenschild zu prüfen,

  • eine Baugruppe auszubauen,

  • eine Palette zu begutachten,

  • bei einer Demontage mitzuhelfen,

  • oder gemeinsam mit dem Team eine technische Position zu bewerten.

Nicht, weil dafür keine Mitarbeiter vorhanden wären.

Sondern weil wir überzeugt sind, dass Führung nur dann wirklich funktioniert, wenn man versteht, was im täglichen Betrieb passiert.

Warum diese Nähe gerade im Industrieankauf wichtig ist

Unsere Ankäufe sind selten identisch.

Mal übernehmen wir mehrere Paletten mit Elektromotoren und Getriebemotoren. Mal komplette Schaltschränke. Dann wieder Steuerungstechnik, Pneumatik, Hydraulik, Robotik oder umfangreiche Ersatzteilbestände.

Bei Rückbau- und Anlagenprojekten kommen häufig verschiedene Warengruppen gleichzeitig zusammen.

Ein guter Einkauf beginnt deshalb nicht mit einer Preisliste, sondern mit Verständnis.

Welche Technik ist vorhanden?

In welchem Zustand befindet sie sich?

Wie lässt sich die Position demontieren?

Welche Komponenten können weiterverwendet werden?

Und wie können wir dem abgebenden Unternehmen eine möglichst unkomplizierte Lösung anbieten?

Je näher wir selbst an diesen Prozessen bleiben, desto besser können wir solche Fragen beantworten.

Aus einer Anlage werden wieder einzelne Werte

Auf den ersten Blick ist eine ausgemusterte Anlage zunächst nur eine Maschine, die nicht mehr benötigt wird.

Bei genauerem Hinsehen steckt darin jedoch häufig eine Vielzahl einzelner Industriekomponenten:

  • SPS- und Steuerungstechnik

  • Servomotoren

  • Frequenzumrichter

  • Bediengeräte

  • Sensorik

  • Pneumatik

  • Sicherheitskomponenten

  • Netzteile

  • Schaltgeräte

  • Elektromotoren

  • Getriebe

  • mechanische Baugruppen

Unsere Aufgabe besteht darin, diese Werte zu erkennen und geeignete Komponenten aus dem Gesamtverbund herauszulösen.

Nach der Demontage werden sie identifiziert, sortiert und für die weitere Bearbeitung vorbereitet.

So wird aus einer stillgelegten Anlage nicht einfach nur Material – sondern wieder eine Vielzahl einzelner Industriekomponenten mit der Chance auf einen zweiten Produktlebenszyklus.

Leidenschaft für Technik lässt sich schwer delegieren

Natürlich geht es bei MAAS wirtschaftlich um Einkauf, Verkauf, Logistik und Lagerhaltung.

Aber wer jeden Tag mit so unterschiedlichen technischen Produkten arbeitet, entwickelt zwangsläufig auch eine gewisse Neugier.

Was ist das für eine Baugruppe?

Von welchem Hersteller stammt der Antrieb?

Wie wurde die Maschine konstruiert?

Warum wurde genau diese Steuerung verwendet?

Ist das Bauteil noch marktgängig?

Diese Fragen gehören zu unserem Alltag.

Und genau diese Freude an Technik ist einer der Gründe, warum wir auch nach vielen Jahren noch gerne selbst an einer Anlage stehen und gemeinsam schauen, was sich darin verbirgt.

Ein Familienunternehmen lebt nicht nur von der Familie

So wichtig Vater und Sohn für dieses Foto sind: MAAS funktioniert selbstverständlich nicht durch zwei Personen.

Hinter jedem Ankauf stehen viele Menschen.

Kollegen organisieren Transporte, nehmen Waren an, demontieren Anlagen, erfassen Artikel, reinigen Komponenten, fotografieren Produkte, lagern sie ein, bearbeiten Kundenanfragen und organisieren den weltweiten Versand.

Das Entscheidende ist deshalb nicht, dass die Familie selbst mit anpackt.

Entscheidend ist das gemeinsame Verständnis:

Keine Aufgabe ist automatisch „unter jemandem“.

Wenn Unterstützung benötigt wird, hilft man.

Wenn viel Ware eintrifft, wird gemeinsam eine Lösung gefunden.

Und wenn eine größere Demontage ansteht, zählt am Ende das Ergebnis – nicht die Stellenbeschreibung.

Kurze Wege und direkte Entscheidungen

Ein weiterer Vorteil eines inhabergeführten Familienunternehmens sind kurze Entscheidungswege.

Gerade beim Ankauf technischer Bestände ist das wichtig.

Viele Unternehmen möchten keine wochenlangen Abstimmungen, wenn eine Halle geräumt, eine Anlage demontiert oder Lagerfläche kurzfristig benötigt wird.

Sie brauchen eine klare Antwort:

  • Ist die Position für uns interessant?

  • Welche Informationen benötigen wir?

  • Können wir ein Angebot abgeben?

  • Wann können wir abholen?

  • Wie organisieren wir die Logistik?

Durch die direkte Einbindung in unser operatives Geschäft können wir viele Entscheidungen pragmatisch treffen.

Das hilft uns – und vor allem unseren Lieferanten.

Tradition und Weiterentwicklung gehören zusammen

Ein Familienunternehmen darf sich nicht darauf ausruhen, dass etwas „schon immer so gemacht wurde“.

Genauso wenig sollte es seine Wurzeln verlieren.

Für uns bedeutet die nächste Generation deshalb nicht, alles neu zu machen.

Es bedeutet, das weiterzuentwickeln, was funktioniert.

Persönliche Beziehungen.

Technisches Verständnis.

Verlässlichkeit.

Pragmatische Entscheidungen.

Und gleichzeitig moderne Prozesse, digitale Vermarktung, internationale Reichweite und ein klarer Fokus auf nachhaltige Weiterverwendung.

Senior und Junior bringen dabei unterschiedliche Erfahrungen mit – aber verfolgen dasselbe Ziel.

Zweiter Produktlebenszyklus beginnt oft bei der Demontage

Das Thema Nachhaltigkeit klingt in Unternehmenskommunikation schnell abstrakt.

In unserem Alltag ist es sehr konkret.

Wenn wir eine technisch nutzbare Komponente aus einer stillgelegten Anlage ausbauen und sie später wieder für einen industriellen Einsatz verfügbar machen, muss nicht sofort ein neues Bauteil produziert werden.

Bestehende Ressourcen werden länger genutzt.

Genau deshalb beginnt der zweite Produktlebenszyklus nicht erst beim Verkauf.

Er beginnt oft bereits bei der Entscheidung:

Bauen wir dieses Bauteil aus und erhalten seinen technischen Wert – oder wird die komplette Anlage pauschal entsorgt?

Diese Entscheidung treffen wir jeden Tag.

Authentisch bleiben – auch wenn MAAS weiter wächst

MAAS wird größer.

Unsere Bestände wachsen, Projekte werden umfangreicher und Prozesse professioneller.

Das soll aber nicht dazu führen, dass wir irgendwann nur noch über unsere Arbeit sprechen, ohne sie selbst zu kennen.

Wir möchten ein Unternehmen bleiben, in dem die Geschäftsführung genauso weiß, wie es in der Halle aussieht, wie die Kollegen, die dort täglich arbeiten.

Ein Unternehmen, in dem Senior und Junior gemeinsam an einer Anlage stehen können.

Und ein Unternehmen, in dem es vollkommen normal ist, dass man bei Bedarf selbst die Handschuhe anzieht.

Denn genau daraus ist MAAS entstanden.

Und genau diese Haltung möchten wir uns erhalten.

Fazit: Familienunternehmen heißt gemeinsam Verantwortung übernehmen

Für uns bedeutet Familienunternehmen nicht, Vergangenheit zu konservieren.

Es bedeutet, Verantwortung von einer Generation an die nächste weiterzugeben – und gleichzeitig gemeinsam weiterzumachen.

Mit unterschiedlichen Erfahrungen.

Mit neuen Ideen.

Mit Leidenschaft für Technik.

Und vor allem mit der Bereitschaft, selbst anzupacken.

Das Foto zeigt deshalb mehr als eine Demontage.

Es zeigt ziemlich gut, wie wir MAAS verstehen:

nah am Geschäft, nah an der Technik und gemeinsam im Einsatz.

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