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Frequenzumrichter verkaufen: Warum größere Bestände an Antriebstechnik noch einen Wert haben können

Bei Modernisierungen, Anlagenumbauten oder Produktionsstilllegungen entstehen häufig größere Bestände an Frequenzumrichtern und weiterer Antriebstechnik. Was im laufenden Betrieb über Jahre als wichtige Ersatzteilreserve vorgehalten wurde, wird nach einem Technologie- oder Anlagenwechsel plötzlich nicht mehr benötigt.

Genau dann lohnt sich eine Bewertung.

Die Bilder zeigen einen typischen Bestand, wie er bei uns regelmäßig eintrifft: zahlreiche Frequenzumrichter und Antriebskomponenten, bereits ausgebaut und für die weitere Bearbeitung zusammengeführt.

Für uns ist das kein Altmaterial, sondern zunächst einmal technischer Bestand, dessen weitere Verwendung geprüft werden sollte.

Warum Frequenzumrichter häufig im Lager zurückbleiben

Antriebstechnik besitzt in Industrieanlagen oft eine lange Lebensdauer. Entsprechend umfangreich ist bei vielen Unternehmen die Ersatzteilhaltung.

Über Jahre werden beispielsweise Frequenzumrichter, Regler oder passende Baugruppen eingelagert, um bei einem Ausfall schnell reagieren zu können.

Wird später die komplette Anlage modernisiert oder auf eine neue Baureihe umgestellt, bleiben diese Ersatzteile häufig zurück.

Typische Auslöser sind:

Modernisierung einer Produktionslinie
Wechsel auf eine neue Antriebsgeneration
Stilllegung älterer Maschinen
Austausch kompletter Schaltschränke
Standortverlagerungen
Lagerbereinigungen
Aufgabe einer Maschinenbaureihe
Produktionsumstellungen
überschüssige Ersatzteilbestände aus der Instandhaltung

Aus einzelnen Reservegeräten können so schnell mehrere Paletten oder komplette Kisten mit Antriebstechnik werden.

Warum ältere Antriebstechnik weiterhin gefragt sein kann

Bei Industriekomponenten bedeutet „älter“ nicht automatisch „wertlos“.

Produktionsanlagen werden häufig deutlich länger betrieben als die darin eingesetzte Steuerungs- und Antriebstechnik vom Hersteller aktiv angeboten wird.

Das führt zu einer typischen Situation:

Ein Unternehmen modernisiert seine Anlage und benötigt die vorhandenen Frequenzumrichter nicht mehr.

Ein anderes Unternehmen betreibt genau diese Baureihe noch über viele Jahre und benötigt dafür Ersatz.

Gerade bei abgekündigten oder schwer verfügbaren Komponenten entsteht dadurch ein funktionierender Zweitmarkt.

Entscheidend ist die konkrete Ausführung

Bei Frequenzumrichtern spielen unter anderem folgende Punkte eine Rolle:

Hersteller
Baureihe
genaue Typennummer
Leistung
Spannung
Hardwarestand
Ausführung
Zubehör
Bedienmodule
Zustand
Stückzahl

Zwei äußerlich ähnliche Geräte können technisch völlig unterschiedlich sein. Deshalb ist eine saubere Identifikation besonders wichtig.

Größere Mengen sind für uns besonders interessant

MAAS kauft vor allem größere Bestände und komplette Positionen industrieller Antriebstechnik.

Das können beispielsweise sein:

mehrere baugleiche Frequenzumrichter
gemischte Baureihen eines Herstellers
komplette Ersatzteilbestände
aus Schaltschränken ausgebaute Antriebstechnik
Bestände aus Maschinenstilllegungen
Komponenten aus Produktionsumbauten
Restbestände von Maschinen- und Anlagenbauern

Dabei muss nicht jedes Gerät vor einer Anfrage einzeln erfasst werden.

Für eine erste Bewertung reichen häufig bereits:

Übersichtsfotos
ungefähre Stückzahlen
einige gut lesbare Typenschilder
Hersteller und Baureihen
Zustand
Standort

Falls bereits eine Excel- oder ERP-Liste vorhanden ist, erleichtert das die Bewertung zusätzlich.

Nicht vorschnell entsorgen oder verschrotten

Bei ausgebauter Elektronik entsteht schnell die Frage, was mit den Komponenten passieren soll.

Gerade bei älteren Beständen wird teilweise davon ausgegangen, dass eine Verwertung als Elektronikschrott der einfachste Weg sei.

Das kann jedoch wirtschaftlich unnötig sein.

Ein Frequenzumrichter besitzt nicht nur einen Materialwert. Entscheidend kann sein, ob das komplette Gerät noch als Ersatzteil eingesetzt werden kann.

Bei marktgängigen oder abgekündigten Baureihen liegt der mögliche Wiederverwendungswert häufig deutlich über dem reinen Materialwert.

Deshalb gilt auch hier:

Technischen Wert prüfen, bevor funktionierende Industriekomponenten dem Recycling zugeführt werden.

Verkaufen statt jahrelang lagern

Die Alternative zur Verschrottung ist häufig allerdings nicht der sofortige Verkauf.

Viele Bestände bleiben zunächst im eigenen Lager.

„Vielleicht brauchen wir das noch.“

Aus einem Jahr werden drei Jahre. Aus drei Jahren werden fünf.

Währenddessen beanspruchen die Komponenten:

Regalfläche
Lagerplätze
interne Verwaltungszeit
Inventuraufwand
gebundenes Kapital

Gleichzeitig nimmt die Wahrscheinlichkeit ab, dass die Teile intern noch einmal benötigt werden.

Deshalb sollte nach einer Anlagenmodernisierung möglichst früh entschieden werden, welche Ersatzteile tatsächlich noch strategisch notwendig sind.

Komplettverkauf statt Einzelvermarktung

Bei einem größeren Bestand könnte jedes Gerät theoretisch einzeln angeboten werden.

In der Praxis ist das aufwendig.

Für jede Position müssten Daten aufgenommen, Fotos erstellt, Preise festgelegt, Interessenten gefunden und einzelne Verkäufe abgewickelt werden.

Hinzu kommt der sogenannte Cherry-Picking-Effekt:

Die attraktivsten Geräte werden verkauft – der schwierigere Rest bleibt im Lager.

Bei einer Komplettübernahme sieht die Situation anders aus.

Für den Verkäufer bedeutet dies:

ein Ansprechpartner
eine gemeinsame Bewertung
ein Angebot für die vereinbarte Position
keine Einzelvermarktung
planbare Abholung
schnelle Freigabe der Lagerfläche

Gerade bei größeren Restbeständen ist das häufig die wirtschaftlich sinnvollere Lösung.

Welche Antriebstechnik ist für uns interessant?

Neben klassischen Frequenzumrichtern prüfen wir beispielsweise:

Servo-Regler
Servoverstärker
Frequenzumrichter
Antriebsregler
Achsmodule
Netzmodule
Rückspeisemodule
Bediengeräte
Optionskarten
Kommunikationsmodule
Servomotoren
Elektromotoren
Getriebemotoren

Interessant sind unter anderem Komponenten etablierter Hersteller wie Siemens, SEW-Eurodrive, ABB, Lenze, Danfoss, Bosch Rexroth, Yaskawa, Schneider Electric, KEB und weiterer Industriehersteller.

Entscheidend bleibt jedoch immer die konkrete Position.

Gerade abgekündigte Baureihen können interessant sein

Im industriellen Ersatzteilgeschäft gibt es einen scheinbaren Widerspruch:

Je älter eine Komponente wird, desto geringer wird einerseits ihre allgemeine Marktbedeutung.

Gleichzeitig kann ihre Bedeutung für die Betreiber bestehender Anlagen steigen.

Warum?

Weil Ersatzgeräte zunehmend schwerer verfügbar werden.

Eine Produktion kann nicht immer kurzfristig auf eine neue Antriebsgeneration umgestellt werden. Oft wäre dafür ein Umbau der Maschine, eine Anpassung der Steuerung oder sogar eine erneute Zertifizierung notwendig.

In solchen Situationen werden vorhandene Ersatzgeräte besonders wichtig.

Das ist einer der Gründe, warum auch ältere Antriebstechnik für unseren Einkauf interessant sein kann.

Vom Altbestand zum zweiten Produktlebenszyklus

Unser Geschäftsmodell basiert darauf, technisch nutzbare Industriekomponenten länger im Wirtschaftskreislauf zu halten.

Nach der Übernahme werden Bestände bei uns unter anderem:

gesichtet,
nach Typen sortiert,
identifiziert,
dokumentiert,
eingelagert
und für die weitere Vermarktung vorbereitet.

Dadurch entsteht aus einem für das ursprüngliche Unternehmen nicht mehr benötigten Bestand wieder eine verfügbare Ersatzteilquelle für andere industrielle Anwendungen.

Das reduziert Verschwendung und verlängert die Nutzungsdauer bereits produzierter Technik.

Wann lohnt sich eine Anfrage?

Eine Bewertung ist besonders sinnvoll, wenn Sie:

mehrere Frequenzumrichter aus einer stillgelegten Anlage besitzen,
größere Ersatzteilbestände bereinigen,
auf eine neue Antriebsgeneration umgestellt haben,
komplette Schaltschränke zurückbauen,
einen Produktionsstandort räumen,
Restbestände aus dem Maschinenbau besitzen,
oder mehrere Paletten gemischter Antriebstechnik abgeben möchten.

Auch ältere oder gebrauchte Ware kann interessant sein.

Sie müssen vorab nicht entscheiden, welche Positionen noch einen Marktwert besitzen. Diese Bewertung übernehmen wir.

Fazit: Antriebstechnik nicht einfach abschreiben

Frequenzumrichter und Antriebsregler sind typische Komponenten, die nach Modernisierungen über Jahre im Lager liegen bleiben.

Dabei können gerade größere Bestände, gängige Baureihen und abgekündigte Ersatzteile weiterhin einen relevanten Marktwert besitzen.

Statt die Komponenten einzeln zu vermarkten oder vorschnell zu entsorgen, kann eine gebündelte Bewertung sinnvoll sein.

Was intern nicht mehr benötigt wird, kann an anderer Stelle noch eine wichtige industrielle Funktion erfüllen.

MAAS kauft größere Bestände an Frequenzumrichtern, Antriebstechnik und weiteren technischen Industriekomponenten an und organisiert auf Wunsch auch die Abholung.

Antriebstechnik abzugeben?

Senden Sie uns einfach Übersichtsfotos, einige Typenschilder, die ungefähre Menge und den Standort.

Eine vollständige Einzelaufnahme ist für eine erste Einschätzung in vielen Fällen nicht erforderlich.

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