Komplettverkauf statt Cherry Picking – ein realistischer Blick aus der Praxis
In vielen Industrieunternehmen entsteht beim Abverkauf von Überbeständen, Rückbauprojekten oder Anlagenstilllegungen schnell dieselbe Diskussion:
„Die hochwertigen Teile verkaufen wir separat – den Rest sehen wir später.“
Was logisch klingt, führt in der Praxis jedoch häufig zu höherem Aufwand, geringeren Erlösen und unnötigen Verzögerungen. Aus Sicht des professionellen Industriehandels zeigt sich immer wieder: Ein strukturierter Komplettverkauf ist oft wirtschaftlich und organisatorisch die bessere Lösung.
Cherry Picking: Kurzfristig attraktiv, langfristig problematisch
Beim sogenannten Cherry Picking werden einzelne, vermeintlich hochwertige Komponenten separat angeboten – etwa neue SPS-Baugruppen, frequenzumrichter oder Bedienpanels. Zurück bleiben:
schwer verwertbare Restbestände
gemischte Paletten mit unklarer Dokumentation
Lagerflächen ohne klaren Abverkaufsplan
Diese Restposten binden nicht nur Kapital und Platz, sondern verursachen intern zusätzlichen Aufwand: Pflege, Inventur, Abstimmung zwischen Abteilungen und wiederholte Angebotsanfragen.
Der vermeintliche Mehrerlös aus Einzelverkäufen wird dadurch häufig überkompensiert.
Der Komplettverkauf: Weniger Aufwand, mehr Planungssicherheit
Ein Verkauf als Gesamtpaket bietet klare Vorteile – insbesondere dann, wenn der Ankaufspartner strukturiert arbeitet:
Ein Ansprechpartner statt vieler Einzelverhandlungen
Ein Abholtermin, eine Logistiklösung
Klare Abwicklung ohne Nachverhandlungen
Sofortige Liquidität für das gesamte Material
Gerade bei Projektrückbauten, Standortverlagerungen oder Modernisierungen zählt Geschwindigkeit mehr als die theoretische Maximierung einzelner Positionen.
Warum Komplettpakete für den Zweitmarkt relevant sind
Im industriellen Zweitmarkt werden viele Komponenten nicht isoliert, sondern im Zusammenhang eingesetzt. Ein Schaltschrank, eine Antriebseinheit oder eine Linie entfaltet ihren Wert oft erst im Gesamtzusammenhang.
Ein strukturierter Industriehändler kann:
funktionsfähige Einheiten gezielt demontieren
Komponenten neu bündeln
sie weltweit in passende Anwendungen überführen
So entsteht ein zweiter Produktlebenszyklus, der über Einzelverkäufe oft nicht realisierbar wäre.
Transparenz schlägt Selektion
Ein häufiger Irrtum:
„Wenn wir alles anbieten, wird pauschal schlecht bewertet.“
Das Gegenteil ist meist der Fall. Transparenz über den Gesamtbestand ermöglicht:
realistische Bewertung
saubere Kalkulation von Logistik und Demontage
faire Paketpreise
Je vollständiger die Übersicht, desto besser kann ein seriöser Ankaufspartner kalkulieren – und desto belastbarer ist das Angebot.
Fazit: Ganzheitlich denken statt selektiv handeln
Nicht jedes Bauteil muss glänzen, nicht alles muss originalverpackt sein. Entscheidend ist, wie strukturiert der Abverkauf erfolgt.
Ein Komplettverkauf:
spart interne Ressourcen
reduziert Standzeiten
schafft Klarheit im Prozess
unterstützt nachhaltige Wiederverwendung
Für viele Industrieunternehmen ist „Alles oder nichts“ daher keine Notlösung, sondern die effizienteste Entscheidung.
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