Viele Unternehmen haben Material im Bestand, das wirtschaftlich sinnvoll abgegeben werden könnte – aber es passiert nichts. Nicht, weil der Wert fehlt, sondern weil der Prozess unklar ist:
„Wie läuft das praktisch ab? Wer organisiert was? Wie viel Aufwand haben wir intern?“
Wenn Sie mit uns arbeiten, ist die Abholung kein Projekt, sondern ein klarer Ablauf. Ziel: schnell, planbar, mit minimaler Belastung für Ihr Team.
1) Erstkontakt: Fotos reichen meist aus
Für eine erste Einschätzung brauchen wir in der Regel keine Perfektion, sondern Überblick:
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3–10 Fotos (Gesamtmenge + Details)
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grobe Mengenangabe (Kartons / Paletten / Anlage)
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Standort (PLZ reicht)
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kurze Info zum Zustand (neu/ungenutzt/gebraucht/ungeprüft)
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Zeitfenster (z. B. „diese Woche“, „bis Monatsende“)
Je besser die Typenschilder erkennbar sind, desto schneller wird die Bewertung – aber wir können auch ohne vollständige Listen starten.
2) Bewertung & Rückmeldung: schnell und belastbar
Wir prüfen:
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Marktfähigkeit (Was ist realistisch umsetzbar?)
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Vollständigkeit (Fehlt etwas Entscheidendes?)
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Logistikaufwand (Verladebedingungen, Zugang, Zeitfenster)
Dann erhalten Sie eine klare Rückmeldung:
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ob die Position für uns passt
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welche Infos ggf. noch fehlen
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welches Vorgehen wir empfehlen (Teil-/Komplettabholung, Termin, Verpackung)
Wichtig: Wir bewerten nicht nach Wunschdenken, sondern nach Markt – dadurch sparen Sie sich unnötige Schleifen.
3) Terminplanung: abgestimmt auf Ihren Betrieb
Abholung passiert nicht „irgendwann“, sondern planbar:
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Termin innerhalb Ihres Zeitfensters
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Abstimmung mit Ihrer Produktion/Logistik
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Klärung von Zufahrt, Toren, Sicherheitsregeln, Ansprechpartnern vor Ort
Wenn es bei Ihnen enge Slots gibt (z. B. Umbauwochenende oder Hallenräumung), ist das genau der Punkt, den wir früh sauber einplanen.
4) Verladecheck: damit es vor Ort nicht hakt
Damit vor Ort keine Überraschungen entstehen, klären wir im Vorfeld:
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Verladehilfe vorhanden? (Stapler/Kran ja/nein)
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Zugänglichkeit: Rampe, ebenerdig, Torbreite, Wege
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Verpackung: lose, auf Palette, in Kisten, in Gestellen
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Besonderheiten: schwere Einzelteile, empfindliche Komponenten, Kabel/Peripherie
Wenn bei Ihnen keine Verladehilfe vorhanden ist, ist das kein KO-Kriterium – es muss nur vorab klar sein.
5) Abholung vor Ort: effizient, ohne Betriebsstörung
Am Tag der Abholung zählt für Sie vor allem: so wenig interne Bindung wie möglich.
Typischer Ablauf:
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Ankunft und kurze Abstimmung mit Ihrem Ansprechpartner
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Sichtprüfung / Abgleich mit Fotos (wenn nötig)
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Verladung strukturiert nach Positionen
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zügige Abfahrt – ohne langes „Sortieren vor Ort“
Je klarer die Position vorbereitet ist (z. B. palettiert), desto schneller geht alles. Aber auch hier gilt: Wir passen uns an die Realität an, nicht an Idealzustände.
6) Nachlauf: sauber abgeschlossen
Damit das Thema intern wirklich „weg“ ist, achten wir auf:
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klare Übergabe der Position
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nachvollziehbaren Abschluss ohne offene Punkte
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kurze Kommunikation statt endloser Abstimmung
Ziel: Kein Nachtreten, keine Rückfragenwelle.
Typische Fälle, in denen Abholung besonders sinnvoll ist
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Lagerbereinigung / Flächendruck
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Rückbau / Modernisierung
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Projektüberhänge und ungenutzte Bestände
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komplette Anlagenmodule, Roboterzellen, Schaltschränke
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größere Positionen aus Antriebstechnik, Automatisierung, Peripherie
Fazit
Eine Abholung mit eigenem Transport ist dann gut, wenn sie nicht Ihr Projekt wird.
Unser Ansatz ist: kurze Informationsaufnahme, klare Bewertung, planbare Logistik, schnelle Verladung.
Wenn bei Ihnen Material frei wird, starten Sie am besten mit ein paar Fotos und einer groben Mengenangabe – den Rest strukturieren wir.





