Langjährige Branchenerfahrung

Schnelle Liquidität

Unkomplizierte Abwicklung

Internationaler Handel

Warum Cherry Picking langfristig Geld kostet – und Komplettlösungen effizienter sind

In vielen Industrieunternehmen stellt sich früher oder später dieselbe Frage:
Was tun mit überschüssiger, stillgelegter oder nicht mehr benötigter Technik?

Häufig beginnt dann das sogenannte Cherry Picking:
Einzelne, vermeintlich hochwertige Komponenten werden separat verkauft, der „Rest“ wird eingelagert, verschrottet oder bleibt liegen. Kurzfristig wirkt das logisch – langfristig ist es meist genau das Gegenteil.

Dieser Beitrag zeigt, warum Cherry Picking selten die beste Lösung ist und weshalb ganzheitliche Ankaufskonzepte wirtschaftlich, organisatorisch und nachhaltig deutlich überlegen sind.


Was bedeutet Cherry Picking im Industrieankauf?

Cherry Picking beschreibt den selektiven Verkauf einzelner, leicht verwertbarer Komponenten – zum Beispiel:

  • SPS-Steuerungen oder HMIs

  • frequenzgeregelte Antriebe

  • hochwertige Motoren oder Servos

  • einzelne Schaltschränke

Zurück bleiben oft:

  • unvollständige Anlagen

  • Restkomponenten ohne Markt

  • Mischbestände mit geringer Attraktivität

  • interne Aufwände ohne klaren Erlös

Was auf den ersten Blick nach Optimierung aussieht, erzeugt in der Praxis versteckte Kosten.


Die unterschätzten Nachteile von Cherry Picking

1. Hoher interner Aufwand
Einzelverkäufe bedeuten: Sichtung, Kategorisierung, Fotodokumentation, Preisrecherche, Kommunikation, Logistik, Reklamationen.
Diese Zeit fehlt im Kerngeschäft – und wird selten realistisch gegengerechnet.

2. Sinkender Gesamtwert des Restbestands
Je mehr hochwertige Teile entnommen werden, desto schwieriger wird es, den verbleibenden Bestand sinnvoll zu vermarkten.
Unvollständige Anlagen verlieren massiv an Attraktivität.

3. Lagerkosten und gebundenes Kapital
Nicht verkaufte Restposten blockieren Fläche, binden Kapital und erzeugen langfristige Kosten – ohne klaren Nutzen.

4. Fragmentierte Verantwortung
Wer haftet für Transport, Verwertung, Entsorgung oder Recycling?
Bei Einzelverkäufen bleibt diese Verantwortung häufig intern hängen.


Warum Komplettlösungen wirtschaftlich überlegen sind

Bei MAAS Import Export verfolgen wir bewusst einen anderen Ansatz:
Ganzheitlicher Ankauf statt selektiver Einzelverwertung.

Das bedeutet konkret:

  • Ankauf kompletter Anlagen, Schaltschränke und Mischbestände

  • Bewertung im Gesamtkontext – nicht nur einzelner Positionen

  • Übernahme der vollständigen Logistik

  • Klare Verantwortungsübergabe

  • Direkte Liquidität ohne Nacharbeit

Der entscheidende Punkt:
Der Gesamtwert eines Bestands ist oft höher als die Summe seiner Einzelteile.


Kein Cherry Picking – bewusst und fair

Ein zentrales Prinzip bei MAAS: kein Cherry Picking.

Warum?
Weil nachhaltiger Industrieankauf nur funktioniert, wenn alle Komponenten berücksichtigt werden – auch jene, die nicht sofort „glänzen“.

Gerade gebrauchte, ältere oder gemischte Technik hat oft noch einen funktionalen Wert:

  • als Ersatzteilträger

  • für Second-Life-Anwendungen

  • für internationale Märkte

  • für Retrofit- und Instandhaltungsprojekte

So entsteht ein echter zweiter Produktlebenszyklus, statt eine kurzfristige Rosinenpickerei.


Mehrwert für Lieferanten: Einfachheit und Planungssicherheit

Ein Komplettankauf bedeutet für unsere Lieferanten:

  • Ein Ansprechpartner

  • Ein Angebot

  • Ein Abholungskonzept

  • Eine Zahlung

  • Eine saubere Lösung

Keine Einzelverhandlungen, keine Restprobleme, keine Unsicherheiten.

Gerade bei:

  • Standortschließungen

  • Umbauten

  • Modernisierungen

  • Projektenden

  • Lagerbereinigungen

ist dieser Ansatz messbar effizienter.


Nachhaltigkeit durch Struktur, nicht durch Symbolik

Nachhaltigkeit im Industrieumfeld entsteht nicht durch einzelne Vorzeigeprodukte, sondern durch systematische Wiederverwendung.

Komplettlösungen ermöglichen:

  • weniger Verschrottung

  • bessere Ressourcennutzung

  • längere Produktlebenszyklen

  • geringere Umweltbelastung

Produkt-Lifecycle-Management (PLM) endet nicht mit der Abschaltung einer Anlage – es beginnt oft erst danach.


Fazit: Ganzheitlich denken lohnt sich

Cherry Picking mag kurzfristig attraktiv wirken.
Langfristig ist es jedoch oft:

  • teurer

  • aufwendiger

  • ineffizienter

  • weniger nachhaltig

Ganzheitliche Ankaufslösungen schaffen Klarheit, Liquidität und echten Mehrwert.

Wenn Sie Industriebestände, Anlagen oder Technik ganz oder teilweise abgeben möchten – sprechen Sie uns an.
Wir denken nicht in Einzelteilen, sondern in Lösungen.

Aktuelle Beiträge