Wenn Industriekomponenten, Baugruppen oder komplette Anlagen frei werden, wollen Unternehmen meist zwei Dinge: schnell Klarheit und eine saubere Abwicklung.
Genau daran scheitern viele Prozesse – nicht am Material, sondern an fehlenden Informationen, vielen Rückfragen und unnötigen Schleifen.
Damit Sie zügig eine belastbare Einschätzung bekommen, stellen wir vor jedem Ankauf im Kern immer dieselben Fragen. Wenn Sie diese Punkte direkt mitliefern, sparen Sie Zeit – und wir können deutlich schneller bewerten.
1) Um welche Warengruppe geht es – und in welcher Größenordnung?
Für eine realistische Bewertung ist entscheidend, ob es sich um:
einzelne Komponenten
eine größere Position (Kartons / Paletten)
oder eine komplette Anlage/Station
handelt. Ein Foto der Gesamtmenge reicht oft schon.
Was hilft: „3 Paletten“, „ca. 40 Positionen“, „1 Roboterzelle“, „2 Schaltschränke“ etc.
2) Sind die Geräte neu, ungenutzt, gebraucht oder ungeprüft?
Der Zustand beeinflusst nicht nur den Preis, sondern auch die Vermarktbarkeit. „Gebraucht“ kann alles heißen – von neuwertig bis hart gelaufen.
Was hilft:
unbenutzt / originalverpackt
demontiert aus laufender Anlage
lange eingelagert
ungeprüft / defekt (falls bekannt)
3) Welche Identifikation ist möglich?
Wir bewerten nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Typen. Ohne klare Identifikation wird es langsamer und ungenauer.
Was hilft:
Fotos von Typenschildern / Typennummern
Modellbezeichnung / Artikelnummer
bei Anlagen: Foto vom Schaltschrank-Aufbau + Steuerungs-/Antriebskomponenten
4) Ist das Material vollständig?
Unvollständigkeit ist einer der häufigsten Deal-Killer – nicht, weil wir „pingelig“ sind, sondern weil fehlende Teile den Aufwand und das Risiko erhöhen.
Was hilft:
„komplett mit Steuerung/Bediengerät/Kabelsatz“
„ohne Motor“, „ohne Greifer“, „ohne Dokumentation“ (klar benennen)
Bei Anlagen/Robotik: Steuerung, Teach Pendant, Kabelsatz, Sicherheitstechnik – das sind die kritischen Punkte.
5) Wo steht das Material – und wie kann verladen werden?
Logistik entscheidet oft darüber, ob eine Übernahme wirtschaftlich ist. Nicht, weil wir keinen Transport können – sondern weil Verladebedingungen Kosten und Zeit bestimmen.
Was hilft:
PLZ / Standort
ebenerdig oder Rampe?
Stapler/Kran vorhanden?
Zugänglichkeit (Torbreite, Hallenhöhe)
Zeitfenster für Abholung
6) Gibt es Dokumentation, Listen oder Fotoserien?
Je besser die Materiallage, desto schneller und sauberer die Bewertung. Eine Excel-Liste ist nice-to-have – aber nicht zwingend.
Was hilft:
Liste (Positionen, Mengen, Typen)
Fotoserien (Übersicht + Typenschilder)
Schaltpläne / Aufbaupläne (bei Anlagen)
Wenn nichts davon vorhanden ist: kein Problem – dann arbeiten wir stärker bildbasiert.
7) Wie ist der zeitliche Rahmen?
„Irgendwann“ führt fast immer zu Verzögerungen. Ein klares Timing macht die Sache für beide Seiten planbar.
Was hilft:
„Abholung bis Ende des Monats“
„Halle muss nächste Woche frei“
„kein Stress, aber zeitnah bewerten“
Ergebnis: Weniger Rückfragen, schnellere Einschätzung
Wenn Sie uns diese 7 Punkte mitgeben, bekommen Sie schneller:
eine realistische Einschätzung, ob die Position für uns passt
ein strukturiertes Vorgehen für Übernahme/Abholung
deutlich weniger Rückfragen
Kurze Checkliste zum Copy & Paste (für Ihre Anfrage)
Warengruppe + Menge (Karton/Palette/Anlage):
Zustand (neu/ungenutzt/gebraucht/ungeprüft):
Typen/Typenschilder vorhanden? (Fotos):
Vollständigkeit / fehlende Teile:
Standort + Verladebedingungen (Stapler/Kran, Rampe, ebenerdig):
Listen/Fotos/Dokumentation vorhanden?:
Zeitrahmen / Deadline:





